Welche Rolle kann Axel Witsel beim BVB spielen ?

Axel Witsel ist also der neue Star im Kader von Borussia Dortmund und war der absolute Wunschspieler des neuen Trainers Lucien Favre. 20 Millionen Euro ließ sich die Borussia die Verpflichtung des Belgiers kosten, der mit der Nationalmannschaft seines Landes erst kürzlich bei der WM in Russland den dritten Platz erreichte. Auch dank eines auffällig starken Axel Witsel, der das Mittelfeld von hinten heraus organisierte.

Dies rief selbstverständlich auch weitere Interessenten auf den Plan, besonders da Witsel andeutete, dass ein Wechsel für ihn in Betracht kommen würde. Doch am Ende machte die Borussia das Rennen und kann sich nun über einen neuen Chef im Mittelfeld freuen, wo Witsel bevorzugt defensiv oder zentral zu Werke geht.

Allerdings ergeben sich auch einige Fragen in Bezug auf diesen Transfer, zum einen fragen sich viele Fans und Experten, ob nicht die Verpflichtung eines neuen Stürmers wichtiger gewesen wäre. So sind die Anwärter auf einen Platz im defensiven /zentralen Mittelfeld der Borussia mit Witsel auf zehn angewachsen, während im gesamten Kader, mit Maximilian Philipp, nur ein gelernter Stürmer steht.

Zum anderen stellt sich allerdings auch die Frage nach der Qualität von Axel Witsel und ob diese ausreicht, um den Anforderungen, die in der Bundesliga an den Belgier gestellt werden, gerecht zu werden. Schließlich ist es das Ziel der Borussia, in der kommenden Saison sowohl in der Bundesliga als auch im Pokal sowie in der Champions League besser abzuschneiden, als in der vergangenen Saison.

Und trotz bisher bewegter Ablösesummen in Höhe von etwa 89 Millionen Euro ist die Bundesliga die erste Karrierestation des Belgiers in einer der Top 4-Ligen in Europa. Zuvor spielte Witsel für Standard Lüttich in Belgien, Benfica Lissabon in Portugal, Zenit St. Petersburg in Russland sowie zuletzt für Tianjin Quanjian in der chinesischen Liga. Dort strich er zwar durchaus lukrative Gehälter ein, den Nachweis, auf höchstem internationalem Niveau bestehen zu können, blieb Witsel jedoch bislang schuldig.