Der FC Augsburg steht vor seiner nunmehr achten Saison in Folge im Fußball-Oberhaus, wo man in der Saison 2014/15 das bislang beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte verbuchen konnte und sogar in die Europa League einzog. Die drei folgenden Jahre bewegte sich der FCA dann zwischen den Plätzen 12 und 13, ohne jedoch einmal so wirklich in Abstiegsgefahr zu geraten.

Doch besonders in der vergangenen Saison hat die Augsburger Mannschaft sichtbare Fortschritte gemacht und man mag sich gar nicht ausrechnen, wie die Saison ohne die lange Verletzung von Alfred Finnbogason wohl ausgegangen wäre. Denn dieser war, mit zwölf Toren und drei Vorlagen in 22 Spielen, einer der Hauptgaranten für den Aufschwung in Augsburg.

Bis auf Torwart Marwin Hitz, der ablösefrei nach Dortmund wechselte, konnte der FC Augsburg den Kern des Teams aus der vergangenen Saison zusammenhalten und sich zudem sinnvoll verstärken. So kehrte Andre Hahn, nach dem Abstieg mit dem Hamburger SV, nach Augsburg zurück, wo dieser einst zum Nationalspieler wurde. Daneben verpflichtete man mit Julian Schieber, der von Hertha BSC Berlin nach Augsburg kam, einen anderen Typ von Stürmer und mit Felix Götze, dem jüngeren Bruder von Mario Götze, ein Talent für die rechte Verteidiger-Position vom FC Bayern München.

Damit stehen dem Trainer Manuel Baum in der kommenden Spielzeit deutlich mehr Optionen zur Verfügung als noch in der vergangenen. Und besonders in der Mannschaft steigen dadurch auch die eigenen Erwartungen und Ziele.

So sind mit Alfred Finnbogason und Michael Gregoritsch gleich zwei Leistungsträger aus der vergangenen Saison der Meinung, dass dort einiges mehr möglich gewesen wäre als der zwölfte Tabellenplatz.

Zwar halten sich die Verantwortlichen in Augsburg momentan vornehm zurück, wenn es darum geht, sich auf einen Tabellenplatz als Saisonziel festzulegen, dennoch sieht man die Ziele innerhalb der Mannschaft alles andere als negativ. So wird sich erst am Ende der Saison 2018/19 zeigen, welche Zielsetzung in Augsburg für die kommenden Jahre ausgegeben wird.