Der VfL Wolfsburg gehört bereits seit 1997 fest zu den Mannschaften, die Jahr für Jahr in der Bundesliga an den Start gehen. In der Saison 2008/09 holte man unter Trainer Felix Magath, zum bislang einzigen Mal, sogar die Deutsche Meisterschaft. In der Saison 2014/15 holte man unter Trainer Dieter Hecking dann auch zum ersten Mal den DFB-Pokal sowie in der kommenden Saison den Supercup gegen den FC Bayern München.

Doch seitdem führte der Weg der Wölfe nur immer weiter nach unten, so erreichte der VfL in der Saison nach dem Pokalsieg nur Platz acht und rutschte nur ein Jahr später bis auf den Relegationsplatz 16 ab. Zwar konnte man sich hierüber, mit zwei 1:0 Erfolgen gegen Eintracht Braunschweig, in der Liga halten, doch besser wurde es auch in der vergangenen Saison nicht wirklich.

Und so stand zum Ende der Bundesliga-Saison 2017/18 erneut die Teilnahme an der Relegation für die Wölfe, die sich diesmal unter Trainer Bruno Labbadia mit 3:1 und 1:0 gegen Holstein Kiel durchsetzen konnten.

Doch der Klassenerhalt ist keinesfalls das Ziel der Verantwortlichen in der VW-Stadt und so soll unter dem neuen Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke endlich wieder der Grundstein für bessere Zeiten gelegt werden. Zu diesem Zweck installierte man zudem den Ex-Wolfsburger Marcel Schäfer als neuen Sportdirektor, der als Bindeglied zwischen dem Trainer, dem Vorstand und der Mannschaft fungieren soll.

Und auch was die Mannschaft betrifft, besann man sich beim VfL in dieser Transferperiode vor allem auf die Verpflichtung talentierter Spieler. Zudem kam mit Daniel Ginczek vom VfB Stuttgart auch ein neuer Stürmer, der bereits in der Vergangenheit seine Treffsicherheit in der Bundesliga nachweisen konnte.

Ob all diese Umbauarbeiten wirklich fruchten und der VfL Wolfsburg damit die dritte Zittersaison in Folge verhindern kann, das wird erst die kommende Bundesliga-Saison zweifelsfrei zeigen, doch es kann schließlich fast nur besser werden bei den Wölfen.