Der FC Bayern München und die Top-Transfers

Der FC Bayern ist in Deutschland ohne Zweifel das Maß aller Dinge und bereits seit Jahren geht man in jeder Saison mit der besten Mannschaft der Bundesliga ins Rennen um die Meisterschaft. Doch Stars von Weltformat spielen nur in den seltensten Fällen eine Rolle in den Überlegungen der Macher in München .

So ist bis heute Corentin Tolisso der teuerste Transfer in der Geschichte des FC Bayern München, welchen die Münchener vor der vergangenen Spielzeit für 41,5 Millionen Euro aus Lyon loseisen konnten. Doch daneben halten sich die Bosse beim FC Bayern München mit der Investition hoher Transfersummen bislang noch vornehm zurück, zumindest im Vergleich zu anderen Spitzenvereinen in Europa.

Dort ist es heute bereits nichts ungewöhnliches mehr, 100 Millionen Euro oder mehr in einen Spieler zu investieren. Doch dieses Spiel möchten die Bayern bislang nicht mitspielen und so kam vor der bevorstehenden Saison lediglich der ablösefreie Leon Goretzka vom FC Schalke nach München.

Zudem investierten die Bayern 10 Millionen in die Verpflichtung des erst 17-jährigen Alphonso Davies, welcher jedoch erst im Winter von den Vancouver Whitecaps, aus der US-amerikanischen MLS, nach München wechseln wird.

Auch die vereinzelt immer häufiger laut werdenden Stimmen aus dem Umfeld, die endlich einen großen Transfer fordern, um auch international wieder konkurrenzfähig zu werden, lassen die Verantwortlichen des FC Bayern bislang eher kalt.

Und dennoch scheint es, als bahne sich in dieser Richtung noch so einiges an. So machen derzeit Spekulationen die Runde, wonach der FC Bayern zur kommenden Saison gleich zwei absolute Spitzenspieler auf dem Wunschzettel hat.

Dabei handelt es sich zum einen um den Argentinier Paulo Dybala sowie um den französischen Weltmeister Antoine Griezmann von Atletico Madrid. Da diese Namen jedoch auch bei anderen europäischen Spitzenclubs hoch im Kurs stehen, ist es schon jetzt absehbar, dass dieses Vorhaben nicht leicht wird. Jedoch steht es bei Spielern dieses Formats außer Frage, dass die Verantwortlichen des FC Bayern für diese eine ganze Stange Geld in die Hand nehmen müssten.