Es war bereits im Jahre 1999, als der SV Werder Bremen einen jungen Stürmer von Alianza Lima für 1,5 Millionen Euro verpflichtete. Rund 19 Jahre, 446 Bundesliga-Spiele und 192 Bundesliga-Tore später, kehrt Claudio Pizarro nun zum insgesamt vierten Mal nach Bremen zurück.

Noch in der vergangenen Saison war Pizarro mit dem 1. FC Köln aus der Bundesliga abgestiegen und war im Anschluss daran vertragslos. Doch eine Karriere wie die von Claudio Pizarro konnte natürlich nicht mit einem Abstieg zu Ende gehen und so kehrt der Peruaner zur kommenden Saison nach Bremen zurück. Dorthin, wo für diesen vor 19 Jahren das Abenteuer Bundesliga seinen Anfang genommen hatte.

In dieser Zeit machte sich Claudio Pizarro, der in der Bundesliga neben Bremen auch für den FC Bayern und den 1. FC Köln auf die Jagd nach Toren ging, einen Namen als absoluter Spitzenstürmer. Im Ranking der besten ausländischen Torjäger der Bundesliga-Geschichte steht Pizarro sogar an der Spitze.

Nun geht der Peruaner also in seine vermutlich letzte aktive Spielzeit in der Bundesliga und das mit bereits 39 Jahren. Daher ist der Auftrag an Pizarro in Bremen auch ein anderer als noch vor einigen Jahren. So soll der Stürmer seine Erfahrungen vor allem an die jungen Spieler im Kader der Bremer weitergeben und diesen in schwierigen Situationen als eine Art Stütze auf dem Rasen dienen.

Dabei ist allerdings auch klar, dass Pizarro keinesfalls in jedem Spiel von Beginn an auf dem Platz stehen wird, sondern häufig auch als Joker eingewechselt werden dürfe. Besonders natürlich dann, wenn es darum geht, einen Rückstand aufzuholen.

Besonders da Pizarro nach dem Abstieg des 1. FC Köln vertragslos und somit ablösefrei zu haben war, stellt diese Verpflichtung in keinem Fall ein Risiko für den Verein dar. Vielmehr freuen sich sowohl die Bremer Anhänger als auch Pizarro auf den würdigen Ausklang einer beachtlichen Karriere.